{"id":10,"date":"2018-06-18T11:56:31","date_gmt":"2018-06-18T11:56:31","guid":{"rendered":"http:\/\/buy-art-now.de\/?page_id=10"},"modified":"2025-11-08T18:36:29","modified_gmt":"2025-11-08T18:36:29","slug":"vita-selbstverstaendnis","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/michael-koerner-art.com\/?page_id=10","title":{"rendered":"Vita\/Selbstverst\u00e4ndnis"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>VITA<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"884\" src=\"http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-1024x884.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-89\" srcset=\"http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-1024x884.jpg 1024w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-300x259.jpg 300w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-768x663.jpg 768w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-1536x1326.jpg 1536w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-2048x1768.jpg 2048w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-1200x1036.jpg 1200w, http:\/\/michael-koerner-art.com\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-Prof_Michael-Koerner_1-1980x1709.jpg 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-normal-font-size\"><span style=\"font-size: 1rem;\"><br><\/span>Maler und Zeichner<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr.-Ing. Architekt Michael K\u00f6rner<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Studium der Architektur an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt. Ausbildung zum Freien Zeichnen und Malen an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt im Rahmen des Architekturstudiums.<br>\nWissenschaftlicher Assistent, Promotion an der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar.Lehrt als Professor an der Fakult\u00e4t Innenarchitektur, Hochschule Rosenheim. Architekturb\u00fcro in M\u00fcnchen. Atelier in M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KONTAKT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hochwertige Gem\u00e4lde und Reproduktionen von Michael K.<br>\nInternet: www.michael-koerner-art.com<br>\nE-Mail: <a href=\"mailto:mk@michael-koerner-art.de\">mk@michael-koerner-art.de<\/a><br>\nTel.: 0049-175-4706247<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Selbstverst\u00e4ndnis<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><u>DOWN. TOWN. TRAIN<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dem Zyklus &#8222;DOWN.TOWN.TRAIN&#8220;, setzte ich mich mit dem Thema der \u201eImperfekten R\u00e4ume\u201c auseinander.<br>\nDie allt\u00e4gliche, meist banale, beil\u00e4ufig wahrgenommene Umwelt wird in dem Bilderzyklus aufgenommen und interpretiert:<br>\nDer Parkplatz vor dem Supermarkt &#8211; das Motel mit seinen riesigen Parkierungsfl\u00e4chen davor &#8211; ein belangloser Stra\u00dfenzug &#8211; Das Innere eines Waschsalons &#8211; das M\u00f6bel-Outlet &#8211; der Bus-Stop &#8211; die Autowerkstatt &#8211; das Werbeschild an der Ausfallstra\u00dfe \u2013 Die Verkehrsschilder entlang der Stra\u00dfe &#8211; das Gewerbegebiet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>In den Lifestyle-Hochglanz-Magazinen werden jedoch durchweg sch\u00f6ne K\u00f6rper auf immer sonnigen Flaniermeilen und sauberen Pl\u00e4tzen, in computerdesignten Villen mit glattgeleckten, cleanen Innenr\u00e4umen gezeigt &#8211; der Dekor-Apfel aus Kunststoff im richtigen Quadranten der Schale verortet. Es werden Perfekte Orte f\u00fcr perfekte, gl\u00fcckliche Menschen inszeniert.<br>\nDie Pl\u00e4tze und Stra\u00dfen sind clean, das Gr\u00fcn der Wiesen saftig, der Himmel \u00fcber der Stadt hellblau. Die Menschen bewegen sich in einer gro\u00dfen, allumfassenden Park-Landschaft, von Lifestyle-Designern f\u00fcrs Wohlf\u00fchlen f\u00fcr uns Alle kreiert. An solchen Orten soll sich der Moderne Mensch 3.0 gerne aufhalten: In den bunten Shopping-Malls, den cleanen Office-Center der Down-Towns, oder in den Wellness-Studios.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Weg dahin unternimmt der Stadtmensch mit dem \u201eDown-Town-Train\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gro\u00dfe Teil der Menschen bewegt sich in seinem Alltag allerdings in einer weitaus anderen Umgebung:<br>\nSie kaufen ihre M\u00f6bel im Outlet; stehen Schlange an der Kasse einer Supermarktkette oder warten im Waschsalon auf Ihre W\u00e4sche; Stehen am Bus-Stop; sehen Graffitis entlang der Stra\u00dfe oder der Bahnstrecke, die sie t\u00e4glich zur Arbeit fahren, und sehen dabei auch die Baul\u00fccken der Stadt; gehen zum Reifenwechsel und fahren dann ein- bis zweimal im Jahr im Jahr in den Urlaub in ein Hotel oder Motel\u2026<br>\nGerade diese allt\u00e4gliche Umgebung ist meist wenig gestylt, ist improvisiert &#8211; sie ist wie sie ist: Imperfekt.<br>\nDiese Orte wirken aus der Sicht des Designers, des Architekten und des Innenarchitekten eher als ungestaltete R\u00e4ume, oder auch&nbsp; als \u201eUnorte\u201c &#8211; die dennoch in ihrer Vielzahl vorhanden sind, die von den Menschen h\u00e4ufig genutzt werden und in ihrer Imperfektion dennoch in ihrer eigenen Art und Weise gestaltete Orte sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch das Imperfekte in der perfekten Designwelt kann genauso interessant f\u00fcr mich sein und auf die Leinwand gebracht werden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Warum male ich so und nicht anders?<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat etwas mit dem zu tun, was in der modernen Dienstleistungsgesellschaft alle Menschen beeinflusst:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umstrukturierung der Arbeits-und Darstellungswelten geht hin zu&nbsp; immer exakteren Ergebnissen, zementiert in komplexen Computer-Programmen. Diese Entwicklung ist oft systemimmanent.<\/p>\n\n\n\n<p>So arbeitet der moderne \u201eDienstleistungs-Mensch\u201c in \u00e4u\u00dferster Pr\u00e4zision mit seinen eigens daf\u00fcr entwickelten, digitalen Planungs- und Kalkulationswerkzeugen. Er versucht damit, planbar und verl\u00e4sslich, klar strukturiert und genau kalkulierend, alle Normen zu erf\u00fcllen und damit immer ein Optimum zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den heutigen, virtuellen Welten &#8211; f\u00fcr Alles und Jedes werden Programme entwickelt &#8211; bleibt daher nichts dem Zufall \u00fcberlassen. Alles wird vorhersehbar. Sogar der zuf\u00e4llige Moment wird als Gestaltungtool bei einigen Mal-und Zeichenprogrammen programmiert. Fast nicht zu unterscheiden von dem realen spontanen Moment.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unkalkulierbare, der Moment, festgehalten in einem Farbspritzer vielleicht, das Handgemachte mit seinen Macken und Unzul\u00e4nglichkeiten, das Ungenaue, aber Ausdrucksstarke&nbsp; des \u201eSchnellen Handstrichs\u201c hat da schon lange keinen Platz mehr.<br>\nDaher sehen meine Bilder so aus, wie sie sind \u2013 Imperfekt wie die Welt, aus der sie entstammen. Ein fl\u00fcchtiger Blick auf unsere Umwelt &#8211;&nbsp; da auch die Zeit knapp geworden ist, mit der man sich mit einer Sache besch\u00e4ftigt.<br>\nDer Bildaufbau ist zwar \u00fcberlegt, dennoch spontan in der Ausf\u00fchrung, den Moment festgehalten in einem Farbspritzer, der unkalkulierbar auf das Blatt geworfen wurde:<\/p>\n\n\n\n<p>Handgemacht, ohne digitale Medien.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Werkzeugen des 20. Jahrhunderts: Pinsel, Spachtel, Kohlestift und Hand mit dem schnellen Handstrich, Farbe gewischt mit dem Finger; manchmal auch sehr konzentriert und ausgearbeitet, manchmal ungenauer und unpr\u00e4zise.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gewisse Unvorhersehbarkeit bei der Pinself\u00fchrung erzeugt Spannung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Technik, die meine Arbeit ausmacht, die ich pr\u00e4feriere.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck bestehen keinerlei &nbsp;Normen f\u00fcr die Bildwelt der Malerei.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es keine Advokaten, die die allgemeinen Regeln der Bild-Technik einklagen k\u00f6nnen. Zum Gl\u00fcck ist die Malerei frei!<\/p>\n\n\n\n<p>Michael K\u00f6rner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VITA Maler und Zeichner Prof. Dr.-Ing. Architekt Michael K\u00f6rner Studium der Architektur an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt. Ausbildung zum Freien Zeichnen und Malen an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt im Rahmen des Architekturstudiums. 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